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Klassische Gedichte für eine Trauerfeier

Wenn die eigenen Worte nicht ausreichen, leiht die Dichtung uns ihre. Diese Gedichte und Verse werden seit Generationen bei Abschieden gelesen.

Sehr geliebte Verse

  • Dietrich Bonhoeffer, „Von guten Mächten“: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, / erwarten wir getrost, was kommen mag.“ Vielleicht der meistgelesene deutsche Trosttext des 20. Jahrhunderts.
  • Hermann Hesse, „Stufen“: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, / der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“ Für Abschiede, die zugleich Übergänge sind.
  • Rainer Maria Rilke, „Herbst“: „Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen / unendlich sanft in seinen Händen hält.“
  • Matthias Claudius, „Der Mond ist aufgegangen“: „Verschon uns, Gott, mit Strafen, / und lass uns ruhig schlafen.“ Ein Abendlied, das seit über zweihundert Jahren begleitet.
  • Johann Wolfgang von Goethe, „Wandrers Nachtlied“: „Über allen Gipfeln / ist Ruh… / Warte nur, balde / ruhest du auch.“
  • Mary Elizabeth Frye, „Steht nicht an meinem Grab und weint“: „Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht. / Ich bin tausend Winde, die wehen…“

Wie man wählt

  • Es muss nach dem Menschen klingen. Ein feierliches Gedicht für einen heiteren Menschen wirkt fremd; für leuchtende Leben gibt es leuchtende Texte.
  • Kurz und langsam gelesen. Acht gut gesprochene Verse tragen weiter als drei Seiten.
  • Vorher laut lesen: Manche Gedichte sind wunderschön auf dem Papier und unmöglich mit gebrochener Stimme. Halten Sie einen Ersatz oder eine Ablösung bereit.

Über die Trauerfeier hinaus

Das gewählte Gedicht kann für immer auf der Gedenkseite bleiben — als Abschiedssatz oder Teil der Lebensgeschichte. Und hatte der Mensch ein eigenes Lieblingsgedicht, dann ist es ohne jede Diskussion dieses, das gelesen werden muss.

Eine Traueranzeige zu erstellen dauert nur wenige Minuten — und sie bleibt für immer veröffentlicht. Traueranzeige erstellen

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