← Zurück zum Blog

Einen Todesfall der Familie und den Freunden mitteilen

Den Tod eines geliebten Menschen mitzuteilen gehört zu den ersten Aufgaben nach dem Verlust — und zu den härtesten. Ein wenig Ordnung hilft, es mit Ruhe zu tun.

Die Reihenfolge der Benachrichtigungen

  • Zuerst die engste Familie, immer telefonisch oder persönlich. Niemand sollte per Nachricht vom Tod seines Bruders oder seines Kindes erfahren.
  • Dann der enge Kreis: beste Freunde, langjährige Weggefährten. Ein kurzer Anruf genügt: „Ich wollte, dass du es von mir erfährst.“
  • Zuletzt der weitere Kreis: Bekannte, Nachbarn, ehemalige Kollegen. Hier kann eine schriftliche Nachricht oder eine öffentliche Traueranzeige helfen.

Was man sagt

Lange Umschweife sind unnötig — sie verlängern nur die Angst des Zuhörers. Etwas Einfaches funktioniert: „Ich rufe an, weil ich eine traurige Nachricht habe. Papa ist heute Nacht gestorben, ruhig und nicht allein. Die Beerdigung ist am Donnerstag.“

Eine Online-Traueranzeige als zentraler Ort

Dasselbe Gespräch fünfzigmal zu führen erschöpft. Viele Familien erstellen eine Online-Traueranzeige und teilen den Link: Dort stehen die Angaben zur Trauerfeier, die Lebensgeschichte des Menschen — und ein Ort, an dem jeder sein Beileid hinterlassen kann, wann es ihm möglich ist. Und wer weit weg lebt, kann die Familie begleiten, auch wenn er es nicht zur Beerdigung schafft.

Machen Sie nicht alles allein

Die Benachrichtigungen nach Familienzweigen aufzuteilen — „du sagst den Cousins in Hamburg Bescheid, ich denen im Dorf“ — verteilt die Last und verhindert, dass jemand vergessen wird. Niemand muss der Bote für alle sein.

Eine Traueranzeige zu erstellen dauert nur wenige Minuten — und sie bleibt für immer veröffentlicht. Traueranzeige erstellen

Das könnte Ihnen auch helfen