QR-Codes auf Grabsteinen: Was sie sind und wie sie funktionieren
Immer häufiger sieht man auf Friedhöfen eine kleine Plakette mit einem QR-Code neben dem Namen. Wer ihn mit dem Handy scannt, gelangt zur Online-Gedenkseite dieses Menschen: seine Geschichte, seine Fotos und die Worte derer, die ihn liebten.
Wie es funktioniert
Ein QR-Code ist nichts anderes als ein gedruckter Link. Beim Scannen mit der Handykamera öffnet sich die Gedenkseite. Eine spezielle App ist nicht nötig: Jedes aktuelle Smartphone liest den Code direkt über die Kamera.
Was er bringt
- Kontext: Ein Grabstein nennt einen Namen und zwei Daten; die Gedenkseite erzählt das ganze Leben, das dazwischen lag.
- Teilhabe: Wer das Grab besucht, kann im selben Moment kondolieren oder eine virtuelle Kerze anzünden.
- Familiengedächtnis: Enkel und Urenkel, die den Menschen nie kennengelernt haben, erfahren mit einem Griff zum Handy, wer er war.
So wird er angebracht
- Laden Sie den QR-Code Ihrer Gedenkseite herunter (bei In Memoriam ist er im Premium-Paket enthalten).
- Bestellen Sie eine gravierte Plakette aus Aluminium, Edelstahl oder Keramik; jede Gravurwerkstatt oder jedes Bestattungsinstitut fertigt sie für wenig Geld.
- Befestigen Sie sie je nach Material mit Außenkleber oder Schrauben am Grabstein.
Ein wichtiges Detail
Der QR-Code hält nur so lange wie die Seite, auf die er zeigt. Deshalb sollte die Gedenkseite bei einem dauerhaften Dienst liegen — ohne Jahresgebühren, deren Ausbleiben eines Tages den Link zerstört. Die Erinnerung sollte nicht an einem vergessenen Abo scheitern.
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