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Trauerblumen: Was jede einzelne bedeutet

Blumen sprechen seit Jahrhunderten für uns, wenn die Worte fehlen. Bei einer Trauerfeier sagt jede etwas anderes.

Die Klassiker

  • Weiße Lilie: Reinheit und Frieden. In vielen Ländern die Trauerblume schlechthin.
  • Weiße Rose: Respekt und stilles Gedenken. Die rote Rose bleibt der Liebe vorbehalten: Partnern und engster Familie.
  • Chrysantheme: In Südeuropa die Blume der Verstorbenen und von Allerheiligen; in anderen Ländern dagegen eine fröhliche Blume. Der Kontext entscheidet.
  • Nelke: beständige Zuneigung; sehr traditionell in Kränzen.
  • Orchidee: „Ich werde dich immer lieben.“ Elegant und immer häufiger gewählt.

Was man je nach Beziehung schickt

  • Engste Familie: Kranz oder großes Gesteck, oft mit Schleife und Widmung.
  • Freunde und Kollegen: mittleres Gesteck oder schlichter Strauß; viele Firmen schicken einen gemeinsamen Kranz.
  • Bekannte: ein einfacher Strauß oder, immer öfter, eine Geste auf der Online-Gedenkseite.

Die Widmung

Kurz und von Herzen: „Deine Kollegen, die dich nie vergessen“, „In tiefer Verbundenheit, Familie Berger“. Auf die Schleife passen keine Reden — ins Kondolenzbuch schon.

Wenn die Blumen nicht ankommen können

Wenn Sie weit weg sind oder die Familie um „keine Blumen“ gebeten hat, ist eine virtuelle Blume auf der Gedenkseite eine Geste mit derselben Botschaft — die zudem bleibt: Noch in Jahren wird die Familie sehen, wer an sie gedacht hat. Manche Familien schlagen auch vor, „statt Blumen“ für eine geliebte Sache zu spenden — eine andere schöne Art zu blühen.

Eine Traueranzeige zu erstellen dauert nur wenige Minuten — und sie bleibt für immer veröffentlicht. Traueranzeige erstellen

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